Beatsteaks – Living Targets

„My name is Tom and I’m funky!“, sagt eine Stimme und Bums, los gehts mit „not ready to rock“. Also wenn ich die BEATSTEAKS höre, bin ich mehr als ready to rock… „Living Targets“ ist das 3. Album der Berliner Truppe, quasi der Vorgänger zu Smack smash. Nach und nach haben sie die BEATBULLETTEN den Weg nach oben bebahnt. Jetzt ist die Möglichkeit, dass jeder die Beatsteaks zu Ohren bekommt einfach da, das war nicht immer so, aber Geschichtsstunde wann anders. Living Targets jedenfalls war ein großer Schritt in diese Richtung, welcher im Jahre 2002 getan wurde. Die Musik ist Beatseakstypisch. Straighter Rock mit Punkattitüde und ’ner Menge Spaß kombiniert, das Songwriting nicht zu vergessen. Die markante Stimme von Sänger Arnim ist natürlich auch mit von der Partie, großes Tennis! Die Songs sind alle samt gelungen, ob jetzt „Above us“, „This one“ oder „A-Way“ es sind alle Songs die man mitsingen kann und die trotzdem in den Arsch treten! „Let me in“ markiert hierbei sicher einen der Höchstpunkte. Ein Song, wie er besser nicht sein kann, Summer kommt dem aber auch sehr nahe. Beide versehen auch mit wundervollen Videos. „Discnnected“ ist so ein Song, ja, Das Schlagzeug hört sich (nur bei diesem Song) an wie Mülltonnen, aber das macht das Lied so „cool“ denn der melodische, emotionale Gesang dazu und die ruhigen Gitarren machen diesen Song zu dem was er ist.

Das Album gefällt auf jedenfalls, man kann sich nur schwer sathören, Abzüge der B Note liegen an der Tatsache, dass die Songs alle sehr beatsteakstypisch sind, quasi alle der gleiche Stil, zwar in sich immer gravierend anders, nur wenige stechen da raus, aber das kann auch seine Vorteile haben, denk ich- also: Sehr gelungenes Album!

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