Confined Within – Ashes of a fallen kingdom

Metalcore! Schon wieder! Der Trend ist nicht tot zu kriegen, und auch, wenn es leider immer wieder Acts gibt, die zum zehntausendsten Mal ein Riff wiederholen, das man schon von 9.999 anderen Bands gehört hat, gibt es dann doch immer mal wieder kleine Perlen, die sich aus der Masse hervorheben können. CONFINED WITHIN erfinden das Rad mit Sicherheit nicht neu, aber dennoch gehören sie zu der letzteren Sorte, die sich durch wirklich schicke Melodien durchsetzen kann.

Erstaunlich, wo Rising Records diese ganzen Talente aufspürt. Erneut ist es eine Debüt-CD, die ich in den Händen halte (wenn man von einer EP in Eigenregie absieht), und wieder einmal denke ich „jawollo, so wird es gemacht“. Richtig schicke Melodien, die stark an klassische Metalacts erinnern, gepaart mit treibenden Strophen und brutalen Moshparts. Die Vocals von Tom Ashton erinnern in den Growlparts stark an Trivium: tief, gepresst, druckvoll, aber trotzdem noch sehr gut verständlich. Das gefällt! Dass dann Gitarrist Matt Munro die Cleanparts in „It Dies Today“-Manier trällert, gefällt noch viel mehr. Wie gesagt: Ähnlichkeiten sind vorhanden und man erfindet das Rad nicht neu, aber zumindest haben sich CONFINED WITHIN sehr gute Vorbilder gesucht, an deren Klänge sie sich anlehnen. Dabei bleiben sie aber eigenständig und mischen geschickt bekanntes mit frischen Ideen.

Schon nach kurzer Zeit prägen sich manche Melodien ein, und die Songs entwickeln ab dann einen quasi-hymnischen Charakter. Produktionsseitig liegt man beim Label-Standard: druckvoll und dick, ohne dabei überproduziert zu wirken. Zwar läuft man inzwischen ein wenig Gefahr, bei Rising Records in der Masse an überdurchschnittlichen Produktionen unterzugehen, aber wenn CONFINED WITHIN ihren Weg so fortsetzen, wie sie ihn mit ‚Ashes of a fallen kingdom’ eingeschlagen haben, dann darf man von den Herren aus Stafford noch einiges erwarten. Wir sind gespannt.

Schreibe einen Kommentar