Hard Breakers

Die beiden Blondchen Alexis und Lindsay (Cameron Richardson und Sophie Monk) haben nicht wirklich Glück in der Liebe. Beide dem kalifornischen Schönheitsideal entsprechend (und beide blitzeblöde), fallen sie immer wieder auf die falschen Typen rein, die ihnen nur an die Wäsche wollen und sie ausnutzen. Doch damit soll nun Schluss sein: sie entwickeln eine Idee, die sie zur Perfektion treiben wollen: Männer ohnmächtig schlagen, dann nach Hause schleifen, und dort mit ihnen Spaß haben. Doch so gut das auch klingen mag, leider haben sie die Rechnung ohne ihre eigenen Hormone und ihre Dummheit gemacht…

Mehr kann und will man eigentlich über den Inhalt des Films nicht erzählen. Es geht weder brutal zu (was man vielleicht beim „Männer ohnmächtig schlagen“ denken könnte), es geht nicht (sonderlich) erotisch zu (was man vielleicht bei den beiden Blondchen denken könnte), und ganz besonders geht es nicht witzig zu (was man unter Umständen beim Wort Komödie hätte erwarten dürfen). Die Gags, die hier gebracht werden, spielen alle in der gleichen Liga wie die Witze um „Dumpfbacke“ Kelly Bundy. Wer dauerhaft darüber lachen kann, ohne einen Al oder eine Peggy dazwischen sitzen zu haben, nun gut…

Das Regiedebüt von Leah Sturgis wird durch „C-Promi“-Auftritte von Tia Carrere, Tom Arnold und Chris Kattan ein wenig aufgewertet, diese können die ganze Geschichte aber auch nicht retten. Alleine schon die billig gemachten Schriften zu Beginn des Films (gelbe Schrift mit lila Schatteneffekt) machen deutlich, dass man gar nicht erst versucht, mehr als einen Trashfilm abzuliefern.

Fazit: übelster Klamauk, der vom Intelligenzniveau her noch weit jenseits von „American Pie“ und „Party Animals“ liegt. Selbst „Dumm und Dümmer“ wirkt im Vergleich wie Shakespeare.

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