Point Whitmark: 35: Verirrt im Spinnenwald

Oha! POINT WHITMARK 35 auf Camping-Exkursion. ‘Verirrt im Spinnenwald’ klingt ein wenig nach dem Titel eines dieser 80er-Jahre-Horrorfilme, in denen Ameiseninvasionen, Spinnen oder irgendwelche Giftschlangen für Angst und Schrecken sorgen.
Hier ist es ähnlich, allerdings sind die Spinnen im Spinnenwald nicht tödlich giftig, sondern nur ekelig und für Arachnophobiker ein riesiges Ärgernis. Woher die ganzen Spinnen so plötzlich kommen, und was sie antreibt? Das würden Tom, Jay und Derek auch gerne wissen…
Jedoch müssen sie sich auch mit einem Gourmet-Schmecker abmühen, der sich für ihr Radio bei einem Restaurantbesuch begleiten lässt… Doch das läuft ganz anders ab, als es sich die Restaurantbesitzer vorgestellt haben, denn beim Verköstigen des eigens geernteten Gemüses bricht der Mann angeekelt zusammen.
Als Derek irgendwann mitten im Wald verschwindet, macht sich Tom alleine auf die Suche. Allerdings ist das Glück den Reportern dieses Mal nicht hold. Tom verfängt sich in einem Spinnennetz… Als Jay seine Freunde nicht mehr erreicht, macht er sich alleine auf, sie im finsteren Wald zu suchen, der eindeutig von den Spinnen beherrscht zu werden scheint, denn kein anderes Tier ist auszumachen, dafür sind überall Spinnennetze gespannt und tauchen den Wald in einen silbernen Schleier.

‚Verirrt im Spinnenwald‘ ist die mit Abstand gruseligste Folge seit langem (gruselig in einem positiv gemeinten Sinn). Hier passt wirklich die gesamte Atmosphäre, und die Befürchtung, es könnte am Schluss mit irgendetwas Übernatürlichen erklärt werden (wie man hier schon manches Mal versucht hat), ist unbegründet. In sich logisch, aber für den Zuhörer erst am Schluss nachvollziehbar, wird hier eine Handlung erzählt, die auf eine gänzlich andere Auflösung hinausläuft, als man anfänglich vermuten mag…

Wie man es von POINT WHITMARK gewohnt ist, ist die Produktion über jeden Zweifel erhaben, und auch die Sprecher sind wieder einmal perfekt für die jeweiligen Rollen gewählt (z.B. Bert Stevens und Karin Buchholz als Ehepaar Norwood, die Restaurantbetreiber).

Wer bisher Spaß an POINT WHITMARK hatte, wird auch dieses Mal wieder vollends zufrieden sein, sogar mehr noch, als bei den zuletzt erschienenen Folgen. ‚Verirrt im Spinnenwald‘ weiß von der ersten Minute an zu packen und lässt euch bis zum Schluss nicht mehr los. Das hatten wir bei der Serie zwar schon häufiger, in letzter Zeit ist das aber eher selten der Fall gewesen, weswegen diese Folge so besonders gelungen wirkt.

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