Die drei Fragezeichen Kids: 30: Im Geisterschiff

Am Strand von Rocky Beach entdecken DIE DREI FRAGEZEICHEN KIDS angespültes Strandgut, und schon wenig später sind sie sich sicher: auf einer nahe gelegenen Sandbank muss ein Schiffswrack liegen. In Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews wird der Forschergeist geweckt, weswegen sie sich in Folge 30 daran machen, ‚Im Geisterschiff‘ nach dem Rechten zu sehen.
Doch wie das bei den DREI FRAGEZEICHEN KIDS so üblich zu sein scheint, sind sie erneut nicht die Einzigen, die nach einem versunkenen Schatz suchen, auch wenn er vermutlich nur historischen Wert hat. Julia Jenkins (Mareike Fell) und Leon Murdock (Patrick Bach) forschen ebenfalls an der Küste, und sie haben etwas, was die Schatzsuche unglaublich vereinfachen sollte: ein selbstgebautes Amphibienfahrzeug. Das Schiff ist schnell gefunden, doch die drei Detektive wollen natürlich mehr darüber erfahren und machen sich über das Schiff schlau. Dabei stoßen sie auf ein paar Ungereimtheiten, die auf ein größeres Geheimnis rund um das gesunkene Schiff hindeuten…
Auch in Folge 30 wird Glaubwürdigkeit leider nicht allzu groß geschrieben. Seit über 100 Jahren liegt ein Schiffswrack in Schnorcheltiefe vor Rocky Beach? Und die drei Detektive kennen zwar die Sandbank, wo das Schiffswrack liegt, haben dort aber noch nie etwas entdeckt? Ein selbstgebautes Amphibienfahrzeug, das fährt, schwimmt und taucht? Dazu dann noch Tante Mathilda, die plötzlich und unerwartet grünes Licht für eine gefährliche Schatzsuche gibt, wo sie doch sonst so sehr auf die Sicherheit ihres Neffen bedacht ist? Das und vieles mehr lässt uns ein wenig an dieser Folge zweifeln, aber auch hier sei gesagt: es ist für Kinder konzipiert, und die hinterfragen das alles nicht so streng.
Was aber diesmal durchaus ins Gewicht fällt, ist die lange Spielzeit, die nicht immer wirklich spannend ist und sich ein wenig wie ein Gummiband zieht. Das ist etwas, was auch Kinder merken.
‚Im Geisterschiff‘ ist nicht die beste, aber auch nicht die schlechteste Folge der Serie. Dass man erneut versucht, mit einem Cover Käufer anzulocken, das viel spannender wirkt, als die Folge hinterher eigentlich ist, ist schade. Aber so sieht nun einmal das typische Geisterschiff aus, das sich ein Kind vorstellt, auch wenn hier gar keine Geister in dem Sinne gemeint waren, sondern lediglich das spurlose Verschwinden des Schiffs angespielt wird.
Die restliche Produktion ist erwartungsgemäß absolut in Ordnung und macht, von den genannten Kritikpunkten einmal abgesehen, viel Spaß beim Hören!

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