Funeral For A Friend – Conduit

Das neue Album der Postcore- Band FUNERAL FOR A FRIEND ist über Distiller/Rough Trade am 8. Februar in Deutschland erschienen. Die erste Single „Best Friendsand Hospital Beds“ steht seit einigen Tagen auch zum freien Download auf der offiziellen Seite von FUNERAL FOR A FRIEND zur Verfügung. Ebenso wollen die Jungs die Nähe zu ihren Fans halten und kommen somit im April für vier Gigs nach Deutschland, im Vorprogramm von Silverstein.
Nachdem die Bandbesetzung in den letzten Jahren ein wenig verändert wurde, hofft Sänger Matthew Davies-Kreye, dass diese Veränderung von den Zuhörern akzeptiert wird.
,,Conduit trägt das Herz auf der Zunge, wenn es darum geht, die Szene zu repräsentieren, der wir entwachsen sind. Wir versuchen hier nichts wieder zu beleben oder etwas Derartiges. Es ist einfach nur ehrlich und ich hoffe, dass das jedem einleuchtet, der Conduit hört. Es liegt mir am Herzen, dass die Leute dieses Songs genauso lieben wie ihre anderen FUNERAL FOR A FRIEND Lieblingssongs und dann zu einem Konzert kommen und sie mit genauso viel Leidenschaft singen wie wir das tun. Das wäre wundervoll.“

Conduit ist auf jeden Fall ein sehr melodisches Album, das durch den markanten Gesang und ein paar Breakdowns die Emotionen die, die Texte vermitteln sollen, überträgt. Jeder Song hat für sich eine Geschichte zu erzählen, wenn sie auch manchmal etwas kurz wirkt. „Best Friends And Hospital Beds“ besitzt einen sehr Ohrwurmtauglichen Refrain und auch die andere Titel, wie „Elements“, „High Castles“ und „Travelled“, erweisen sich auch für Hörer die sich sonst eher weniger Hardcore zumuten, als stimmig und mitreißend.
Geprägt durch die langjährigen Erfahrungen der etablierten Band ist Conduit voll von persönlichen Konflikten und Gefühlen. Die stetige Weiterentwicklung der Band hat unverkennbar Einfluss auf den Sound genommen, der inzwischen deutlich erwachsener klingt als noch zu „Casualy dressed…“-Zeiten. Dies kennzeichnet sich auch unter anderem darin ab, dass Sänger Davies-Kreye die Veränderungen im Line – up nutzte, um die Möglichkeiten seiner Stimme neu zu entdecken und auszuleben.
Ein empfehlenswertes Album für Freunde von Postcore und die, die es werden wollen!

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