Captain Future: 06: Kein Erdenmensch mehr

Weiter geht es bei den spannenden Geschichten um CAPTAIN FUTURE. In der sechsten Folge ‚Kein Erdenmensch mehr‘ wird die Handlung aus der Sicht von John Carey erzählt. John Carey erfährt eine Art Wiedergeburt, aber wie genau es dazu gekommen ist? Lest selbst.

Die Future-Crew sammelt im Weltraum einen in der Unendlichkeit umhertreibenden menschlichen Körper auf. Mithilfe moderner medizinischer Mittel ist es ihnen möglich, den durch den Weltraum vollständig konservierten Körper zu reanimieren, und so schlägt John Carey, ein Pionier der Raumfahrtgeschichte, an Bord von Futures Schiff die Augen auf. Als er erfährt, dass er mehr als hundert Jahre verpasst hat, bricht für ihn die Welt zusammen.
Die Future-Crew versucht, ihn aufzubauen und an seinen Forscherdrang zu appellieren. Er hat in seiner Zeit Pionierarbeit für die Raumfahrt begangen, und nun hat er die einmalige Chance, die Früchte seiner Arbeit zu beobachten…
Doch Captain Future hat noch ein ganz anderes Problem, denn der machthungrige Lowther hat es geschafft, sich durch gezielte Investitionen von Scheinfirmen und Beteiligungen eine Monopolstellung in Bezug auf Treibstoff zu sichern, und nun sind die Piloten dazu gezwungen, seine Preise zu bezahlen oder auf fremden Planeten zu stranden. Zusammen mit seinen Freunden und John Carey macht sich Captain Future auf, Lowther das Handwerk zu legen und ihn zu einem Umdenken zu bewegen…

‚Kein Erdenmensch mehr‘ ist ein wenig unentschlossen, wo die Geschichte hingehen soll. Man hätte sicherlich eine absolut spannende Geschichte um Carey basteln können, man hätte eine absolut spannende Geschichte um Lowther basteln können. So hat man das Gefühl, dass sich die Buchvorlage von Edmond Hamilton an beides nicht so direkt herangetraut hat und deswegen eine Geschichte geschrieben wurde, die beide Themen ein wenig anschneidet, sich aber nicht wirklich auf eine Konfliktsituation konzentrieren kann oder will.
Sowohl die Monopolstellung von Lowther als auch der in einer fremden Zeit gestrandete Carey kommen etwas zu kurz, und der Zusammenhang der beiden Geschichten, der am Schluss zu einem Happy End für Carey führt, wirkt ein wenig stark konstruiert.

Ansonsten bleibt auch bei der sechsten Folge kaum ein Wunsch offen. Originalsprecher, Originalmusik, stimmige Effekte, kurz: ein in sich stimmiges Gesamtpaket, das Sebastian Pobot hier abliefert.

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