Sinclair Classics: 16: Der Gnom mit den Krallenhänden

sinclair_classics_16Weiter geht es mit SINCLAIR CLASSICS. Die Spin-off-Serie erzählt die Anfänge vom späteren Profi-Geisterjäger, zeigt, wie aus einem ganz normalen Polizisten nach und nach der Sohn des Lichts wird und wie sich sein Team bildet. Anfänglich noch sehr oft auf sich allein gestellt, muss dieser Sinclair noch jede Menge lernen und hat teilweise mehr Glück als Verstand.Bereits in Folge 15 wurde der Grundstein für SINCLAIR CLASSICS 16 ‚Der Gnom mit den Krallenhänden‘ gelegt. Nach einem Anruf von Sir Powell fährt John ins Savoy-Theater in London, um sich die Show eines Magiers anzuschauen. Merkwürdiger Weise ist Sourette, so heißt der Magier, eigentlich völlig unbekannt, das Theater ist aber nichtsdestotrotz ausverkauft, und es befinden sich außer John scheinbar sonst nur Frauen im Publikum. Die Vorführung des Magiers wird moderiert von einem kleinen, häßlichen Gnom mit dem Namen Cascabel. Nach einer eindrucksvollen Show, in der der Magier mehrfach plötzlich verschwindet, um Sekundenbruchteile später ganz woanders zu stehen, soll das große Finale starten. Sourette wählt eine Frau aus dem Publikum aus (zufälliger Weise Johns Sitznachbarin, um ihr vor versammelter Mannschaft den Kopf abzuschneiden… Sinclair will in letzter Sekunde einschreiten, doch zu spät! Sourett verschwindet mit der Frau und ihrem Kopf…
Sinclair forscht nach den Ursprüngen von Sourette, und wird bei einer Geschichte fündig, die ihren Urspung vor 300 Jahren gefunden hat. Verunsichert macht er sich auf den Weg nach Frankreich, um dort der Spur von Sourette und Cascabel zu folgen. Kaum, dass er dort angekommen ist und den Leuten erklärt, warum er da sei, reagieren diese sehr ablehnend gegen ihn…
Neben der Stammbesetzung für die Sinclair Classics sind hier Bodo Wolf als Sourette und Jens Bohnsack als Cascabel hervorzuheben, die zu der äußerst gelungenen Ausarbeitung dieser Folge sicherlich maßgeblich beigetragen haben. Die Geschichte ist gut nachvollziehbar (teilweise fast schon ein wenig zu schnell offenkundig), sodass man sich voll und ganz auf das Hörspiel selbst konzentrieren kann, ohne über die möglichen Zusammenhänge nachgrübeln zu müssen. Wieder einmal eine gelungene Folge der SINCLAIR CLASSICS.

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