Nightmare – The Aftermath (AFM Records)

nightmareSelbst nach dreißig Jahren halten sich NIGHTMARE immer noch im Musikbusiness. Die älteren Power-Metaller haben sich mit diesem Album wieder als kraftvoll und vielseitig gezeigt. Somit rücken sie ihre alten Werke, die nicht sehr überzeugend waren, in den Hintergrund. Die Riffs sind eingängig und die Refrains besitzen einen eindeutigen Ohrwurmcharakter.

So hält sich NIGHTMARE flexibel im Wechsel von Tempo und versucht auch beispielsweise trashige Elemente in ihren Songs unterzubringen. Dabei sind Tracks wie „Necromancer“ und auch der erste Titel nach dem Intro „Bringer Of A No Man´s Land“ sehr melodisch im Gesang und trotzdem mit starken Gitarrenklängen verbunden. Mich erinnerten sie sehr an SINBREED und sind somit auch sehr empfehlenswert für Fans von Bands wie ICED EARTH oder auch JUDAS PRIEST.

Der Gesang von Jo Amore wird oft mit Ronnie James Dio verglichen, wobei ich dem nur teilweise zustimmen kann. Er wirkt zwar durchaus wie ein etwas düsterer Dio aber mir sagt der Gesangstil im Gesamtkonzept, mit der großartigen instrumentalen Leistung nicht ganz zu.

Trotzdem sollte man mal in „The Aftermath“ reingehört haben und für eingefleischte Fans des Genres wird dieses Album ein Ohrenschmaus sein. Die Variationen der verschiedenen Melodien und Tempi wirkt keinesfalls aufdringlich, und auch der Einbau von klassischen Instrumenten wie in „The Bridge Is Burning“ schafft keinen Platz für Langeweile.

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