Pennywise – Yesterdays (Epitaph Records)

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Pennywise begleiten mich schon mein halbes Musikleben. Mit 13 Jahren hörte ich das erste Mal Bro Hymn, weil einer meiner Kumpels damals schon der Punkmusik verfallen war. Dementsprechend groß war natürlich meine Vorfreude auf „YESTERDAYS“. Besonders aufgrund der Tatsache, dass wieder Jim Lindberg die Vocals übernimmt. Keine Frage die „All or Nothing“ war und ist eine richtig gute Scheibe, aber mit Zoli Téglás klingt zwangsläufig immer alles ein wenig nach seiner Band Ignite.

Enttäuscht wurde ich selbstverständlich nicht. 11 Songs und 1 Hidden track bringt „Yesterdays“ mit und alles klingt wieder wie früher. Die Aufnahmequalität ist etwas dumpfer als bei „All or Nothing“ aber gerade das macht den Charme dieses Releases aus. Beim Hören fühlt es sich ein wenig so an, als wenn man wieder in die Zeit der „Land of the Free?“ zurück versetzt wurde.

Man merkt absolut nicht, dass „Yesterdays“ das nun mehr 11. Release ist und die 4 Jungs seit 26 Jahren die Skatepunkszene aufmischen. Die Platte läuft ohne Probleme von vorne bis hinten und wird auch nach dem 5. Durchlauf nicht langweilig. Innovativ ist sie mit Sicherheit nicht, aber das will auch keiner. Pennywise haben mit „Yesterdays“ genau da weiter gemacht wo sie aufgehört haben und liefern wieder einmal eine Scheibe ab, die ihren Stand als eine der größten Skatepunkbands bestätigt.

Am 15.07.2014 erscheint das gute Stück und sollte bei jedem der auf schönen alten Skatepunk steht im Plattenregal landen.

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