R.A. – Collateral Damage (Bridge Nine)

rude awakening

Bei Bands die man nicht kennt, weckt meistens der Albumname oder das Artwork das Interesse an der Musik. Auch eine Kurzbeschreibung tut es manchmal. „Firlefanz-Freier-In-Die-Fresse-Hardcore“ hieß es in der Beschreibung und meine Güte was für ein verdammtes Brett liefert der 5er aus Merrimack Valley Massachusetts ab. Wenn dir deine Freundin auf die Nerven geht, dein Chef dich Überstunden machen lässt oder deine Eltern dir Hausarrest geben, ist das deine Platte um den Frust los zu werden.

R.A. (Rude Awakening), gegründet 2011, haben bereits eine Demo und eine Split mit Death Threat über Arrested Records rausgebracht. Die erste LP kam vor kurzem über Bridge Nine Records. Und das Motto lautet – keine Gefangenen machen. 10 Songs in bester Hardcoremanier, die im Schnitt 1,50 Minuten lang sind, treiben durchweg nach vorne. Besonders auffällig ist die Fülle an Moshparts. Aber keine Sorge, geht man davon aus, dass eben gerade diese Fülle die Scheibe langweilig wirken lässt, wird eines Besseren belehrt.

Hier wird jeder seinen Frust garantiert los. Die Qualität der Aufnahmen hält locker im internationalen Vergleich mit, was Hardcorereleases heutzutage angeht. „Collateral Damage“ ist eine absolute Pflichtveranstaltung für HC-Kids, die auf Bands wie Suburban Scum, Expire und Co. stehen. Oder etwas für all diejenigen, die einfach nur einen beschissenen Tag hatten.

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