Skid Row – United World Rebellion: Chapter Two (UDR Music)

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Die Karriere von SKID ROW, Ende der Achtziger und Anfang der Neunziger DAS Synonym für sleazigen Kickassrock der allerfeinsten Sorte, geriet spätestens seit dem Ausstieg von Gesangsgott Sebastian Bach im Jahr 1996 zu einer schier endlos anmutenden Abwärtsspirale. Danach verschwand die Band zugegebenermaßen aus meinem Musikalischen Horizont. Offensichtlich ein Fehler.
Mit United World Rebellion Chapter Two entdecke ich sie nun wieder und muss sagen: Das hätte ich der Band nicht zugetraut!

Zwar erfinden sich Skid Row hier nicht neu, aber gute Songs wissen sie zu schreiben. Die Gitarren Götterbotten der 80iger Sabo/Hill beweisen, dass sie in der Lage sind noch gute Songs zu produzieren. Besonders die Refrains sind endlich wieder ein Hochgenuss für meine – im Skid Row Bezug-  totgeglaubten Ohren.

Die Linien die Johnny Solinger teilweise in den Refrains intoniert sind absolute Weltklasse und produzieren Gänsehautmomente im Akkord. Da würde selbst ein langjähriger Mitarbeiter der hiesigen Autoindustrie ins Schwitzen kommen.. Skid Row geben Gas und schießen aus allen Rohren die Ihnen zur Verfügung stehen!

Der Opener “we are the Damned” macht gleich klar was hier los ist- straight nach vorn ohne Kompromisse.

Das Herzstück der Platte ist für mich die Powerbalade „Chatch you fall“, bei der mein Herz zerspringen will vor Freude. Skid Row schaffen es hier den Charme der 80iger zu transportieren, ohne dabei peinlich zu wirken.

Einziges Manko:
Sheer heart Attack  von Queen und Rats in the Cellar von Aerosmith hätte man sich sparen sollen. Es kommt weder innovativ, noch erreicht es die Klasse der Originale. Schade! Ich hätte mir stattdessen lieber zwei weitere Skid Row Songs gewünscht.

Für alle die Skid Row wiederentdecken wollen und bereit sind der Band eine zweite Chance zu geben, denen empfehle ich „United World Rebellion: Chapter Two“  I
Ich bin seit heute wieder ein Teil der „youth gone wild“ !