Ill Nino – Till death, la familia (Victory Records)

ill_nino_till_death_la_familiaDie Nu-Metaller aus New Jersey schlagen in diesem Jahr mit ihrem siebten Album “Till Death, La Familia” wieder wie eine Bombe ein. Das Cover erinnert an den Paten oder andere Mafiafilme. Und wie in einem dieser Filme bietet das Album ruhige und harte Elemente. Die Jungs entwickeln sich ständig weiter und trotzdem schaffen sie es sich treu zu bleiben.
So bildet das Zusammenspiel von harten Riffs, akustischen Gitarrenklängen und Percussion eine Vielfalt, wie sie vor allem in Titeln wie dem Opener „Live like theres no tomorrow“ zu hören ist. Dies ist auch die erste Singleauskopplung von „Till Death, La Familia“. Doch was Ill Nino aus macht ist ganz klar Cristian Machados Gesang – ob Clear, Scream oder Growling – er weiß seine Stimme genau einzusetzen. So gut, dass man immer wieder mit den eingängigen Melodien mitgerissen wird.

Für eine Ruhepause vom Metalcore/Thrash/Nu-Metal bietet sich z.B. „Im not the Enemy“ an. Es kommt nicht so vor, als würde die Band zwanghaft versuchen, moderne Elemente in ihre Songs einzubauen, sie bleiben sich treu und entwickeln sich weiter. So werden einige Titel mit Djent-artigen Klängen ausgearbeitet und zeigen somit neue Seiten, von denen selbst treue Fans bisher noch nichts gehört haben. Aber auch für Einsteiger ist dieses Album perfekt.

ILL NINO machen keinen Stereotypischen Nu-Metal, weshalb sie aus der Masse herausstoßen und nun schon seit so vielen Jahren ihre Anhänger nicht verlieren. „Till Death, La Familia“ zählt insgesamt nur sieben Titel in knapp 45 Minuten und erschien am 25. Juli in Deutschland. Eine anschließende Tour läuft bereits auch schon aber leider ohne einen Besuch in Deutschland.
Ich war sehr positiv überrascht, was die Dreadheads aus sich gemacht haben und auch welche Abwechslung dem Hörer geboten wird. Auch durch kleine Parts von spanischen Texten und den generell guten Lyrics wirkt das Album sehr entschlossen und energisch. Für Fans ein Muss!

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