The Color Morale – Hold On Pain Ends (Fearless Records)

HoldOnPainEndsAlbumArtworkUnzählige Metalcore-Bands gibt es, und tagtäglich müssen wir uns auf’s neue anhören, wie öde und ausgeleiert dieses Genre doch mittlerweile ist (wobei das auch schon vor 5 Jahren gesagt wurde…und bis heute gibt es immer und immer wieder neue Bands, die sich dem Metalcore verschreiben). Diesmal empfehle ich allen Anhängern des Genres, die Augen mal ein wenig weiter zu öffnen und sich jetzt schon mal auf eine Band vorzubereiten, von der wir in den nächsten Jahren sicherlich noch einiges mehr hören werden. THE COLOR MORALE ist eine fünfköpfige Truppe aus Rockford, Illinois, die ihr nun mehr vierten Langspieler „Hold On Pain Ends“ auf den Markt werfen und nicht nur mit einem schicken CD-Cover überzeugen können…


Auf „Hold On Pain Ends“, dem Labeldebut der Jungs, geht es von vorne rein kräftig zur Sache (war auch eigentlich nicht anders zu erwarten). Nahezu perfekt auskomponierte Tracks mit einer alt bewährten, aber immer noch funktionierenden Mischung aus derbsten Mosh-Riffs und stark melodischem Clean-Gesang, so wie Gutturaler Affinität und ambienten Gitarrenparts. Und als besonders positiv anzumerken ist, dass die Stimme von Garret Rapp auf Dauer weitaus erträglicher ist, als die von so manchem Genre Kollegen.
THE COLOR MORALE haben bisher alles richtig gemacht. Sieliefern und liefern…und liefern. Tracks, die Live zu wahren Hymnen werden können und auch ein wenig progressivere Songs, die auch skeptischere Metalcore-Freunde fröhlich stimmen werden. Leider ist es Heutzutage gang und gebe, dass Alben kaum noch gekauft werden und immer und immer wieder nach Free-Tracks geschrien wird etc. (ich erzähle da sicherlich nichts neues…)  Schließlich solle die Band ja so auf sich aufmerksam machen und werben.

Aber ich sehe ein Album nach wie vor als ein Stück harter Arbeit an, das es verdient, als physisches Exemplar im CD-Regal zu stehen. Und gerade „Hold On Pain Ends“ von THE COLOR MORALE ist rein optisch schon ein echtes Zuckerstück und der Inhalt der Platte ist nicht nur ein Kaufargument, sondern auch ein Ansporn mal auf ein Konzert der Jungs zu gehen.

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