Origin – Omnipresent (Agonia Records)


Mein lieber Mann, dachte ich mir als ich das erste Mal in die Scheiben von ORIGIN rein gehört habe. Warum war mir das entgangen? Wird hier doch genau die Art von Death-Metal gespielt die ich so zum täglichen Frustabbau benötige. Erschreckend, gibt es die Band bereits seit 1997, habe ich bis vor kurzem wirklich noch rein gar nichts von den Jungs gehört. Am 04.07.2014 kam die aktuelle Scheibe „Omnipresent“ über Agonia Records in die Läden. Wir haben sie uns angehört, wie wir sie finden lest ihr hier!

ORIGIN wurden 1997 in Topeka, Kansas gegründet und durchliefen in den folgenden Jahren mehrere Line-Up Wechsel. Außerdem brachten sie sieben Alben raus, davon sechs bis 2010 über Releapse Records . Die letzte Scheibe aus dem Jahr 2011 „Enity“ kam über Nuclear Blast. Mit dem Aktuellen Release „Omnipresent“ geht man nun neue Wege über Agonia Records. Wer die vorangegangen Releases kennt, weiß was man zu erwarten hat. Sehr technischer und schnell gespielter Death-Metal, der mit Sicherheit nichts für jeden ist. Die Scheibe verläuft sich leider schnell in endlosen, vertakteten Blast-Beats die schnell langweilig und eintönig werden. Trotz den kurzen groovigen Passagen im Midtempo fehlt den Songs das finale Etwas. Spätestens nach der Hälfte von „Omnipresent“ hat man das Gefühl, so eine Scheibe bereits hundertmal gehört zu haben.

Keine Frage, technisch ist das was der Fünfer hier abgeliefert hat, fast nicht zu toppen, doch auf Dauer ist es ziemlich anstrengend und man verliert schnell das Interesse. Alles in allem keine herausragende Scheibe, aber diejenigen die auf sehr technische Musik abfahren können der Scheibe ruhig ein Ohr leihen.

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