Horn Of The Rhino – Summoning Deliverance (Doomentia Records)

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Spanien ist ja eigentlich ein sonniges Land, während es bei uns schon wieder kalt und dunkel wird scheint bei den Spaniern noch die Sonne. Wie kann man da Musik machen die den perfekten Soundtrack für die gehasste Winterdepression abgeben würde? HORN OF THE RHINO aus Bilbao schaffen genau das und dies zu einer Jahreszeit wo eigentlich noch nicht an eben diese düstere Jahreszeit gedacht wird. „Summoning Deliverance“ erschien im August und wir haben uns das gute Stück mal etwas genauer angehört.

Ich wachse langsam immer mehr rein in diese Doom/Sludge/Stoner Geschichte. Machten mir andere Releases dieses Genres schon ziemlich Spaß dieses Jahr, enttäuschten mich HORN OF THE RHINO ebenfalls nicht. Passend zu meiner momentanen Grundstimmung, packt der Dreier die Midtempokeule aus und walzt von Song zu Song alles nieder was nicht niet- und nagelfest ist. Der Gesang von Frontmann Javier Gálvez ist so quälend, da kann man nur schlechte Laune bekommen. Eben diese Stimme eingebettet in dieses schleppende Grundgerüst der Songs und die gelegentlichen Ausflüge in derbe Downtempo Passagen lassen die Wut in einem immer größer werden. Wer sich bewusst mit Musik auseinander setzt und sich in dieser stressigen Welt wirklich Zeit nimmt und sich eine Scheibe bewusst anhört, der wird feststellen was hier für ein intensives Release im Player liegt.

Für mich der Soundtrack für die nächsten Wochen und Monate, hätten wir ein Bewertungssystem – gäbe es die volle Punktzahl.

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