Ordo Infernus – Invictus et Aeternus (Doomentia Records)

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Ordo Infernus existiert erst seit 2012, die Mitglieder sind aber auf der ganzen Welt mit anderen Projekten unterwegs. Für mich sind die bekanntesten Bands Exhumed, Necrophobic oder Godhate. Wer die Bands kennt, weiß das es sich hier um schlichten und schnörkellosen Death-Metal handelt. Ebenso bei Ordo Infernus. Die Scheibe „Invictus Et Aeternus“ erschien am 30.08.2014 via Doomentia Records. Wir haben mal reingehört, wie wir es fanden lest ihr hier.

 

Bevor man sich mit der Band auseinander setzt die man rezensiert, checkt man heutzutage pauschal erst einmal die Facebookseite sofern diese vorhanden ist. Ausschlaggebend für das erste Gefühl sind dann meistens die Anzahl der „Likes“ auf der Seite. Bei Ordo Infernus ist das etwas anders, wenige Gefällt mir Angaben auf der Facebookseite, aber bei der Fülle an Bands, in denen die Mitglieder vertreten sind – oder waren, müssten hier Tausende sein. Es erwartet den Hörer ein mächtiges Gerüst aus Death-Metal der alten Schule. Klassisch, kompromisslos und derbe wütend rollt Ordo Infernus über einen hinweg. Besonders gelungen finde ich wie Anfangs schon erwähnt, den klassischen Stil der Schweden. Keine Spur von modernen Elementen die dafür sorgen, dass die Aufnahmen weichgelutscht klingen. Diese klingen eher roh und unbehandelt, sodass sich hier die gesamte Wut der Scheibe entladen kann. Die growligen Vocals sind nicht zu tief und grooven sich von Song zu Song.

Fazit – das hier ist eine klassische Death-Metal Scheibe die es schon lange kaum noch in dieser Form gibt. Keine Verschmelzung mit anderen Genres oder ähnlichem neumodischen Kram. Einfach Metal!

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