IN FLAMES / WOVENWAR / WHILE SHE SLEEPS @ GROßE FREIHEIT 36 30.09.14

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In Flames sind eine dieser Bands, die mir persönlich noch auf der Liste der Live gesehen Bands fehlte. Da passte es sich ganz gut, dass sie in Hamburg spielen und ich nicht arbeiten musste. Angenehme anderthalb Stunden Fahrtzeit und wir waren da. Und bei all den kontrovers geführten Diskussionen um die neue Scheibe „Siren Charms“, ausverkauft war die Große Freiheit trotzdem. Einige behaupten ja, dass die In Flames übertrieben ruhig geworden wären, wer aber die Vorgänger Scheibe „A Sound of a Playground Fading“ kennt, sollte keinen allzu großen Unterschied hören.
Fotopass eingesackt und rein.

WHILE SHE SLEEPS
While She Sleeps sind eine der größeren Fashioncore Bands. Vorher durch einige Songs gehört, stellte ich fest, dass es auf jeden Fall eine Liveband ist. Die Aufnahmen klingen wie alle anderen Songs in dem Genre. Live allerdings, kickten sie richtig. Allerdings waren 4 Songs dann doch etwas wenig, sie hätten ruhig noch den ein oder anderen bringen können. Obwohl While She Sleeps den Abend eröffneten, war der Club bereits fast vollständig gefüllt.

WOVENWAR
Wovenwar waren mir überhaupt kein Begriff. Musste ich mich doch im Nachgang belehren lassen, dass es quasi die Nachfolge Band von „As I Lay Dying“ ist und ich doch ziemlich schlecht informiert war. Das kann natürlich gut möglich sein, aber schon damals waren „As I lay Dying“ einfach nicht meine Baustelle.Somit überlese oder ignorierte ich solche News immer. Insgesamt bleibt zu sagen das die Band stark startete, die Songs zum Ende hin aber immer eintöniger wurden. Was mir aber am besten in Erinnerung geblieben war, ist der Bart des Drummers – immer wieder fragte ich mich ob das sein Ernst ist oder der Bart angeklebt ist. Später sah ich dann das es ein echter Bart war. Wahnsinn, Daumen hoch für so ein Teil!

IN FLAMES
Riesige Scheinwerfer, übermäßiger Stroboskopeinsatz und eine super entspannte und sympathische Band. Das könnte alles sein was man zum Auftritt von In Flames sagen könnte. Aber das wäre natürlich viel zu wenig. Musikalisch kamen alle Fans auf ihre Kosten, egal ob seit der COLONY dabei oder erst seit „SIREN CHARMS“. 16 Jahre Bandgeschichte wurden hier aufgearbeitet. Man merkte der Band förmlich an, dass sie richtig Bock auf Livegigs haben. Lockere Sprüche mit den Bandkollegen oder der Dialog mit dem Publikum, man fühlte sich irgendwie zuhause. Bei einer so großen Band muss man im Grunde nicht auf die Bühnenshow eingehen, denn sie ist wie bei allen geprägt von Lasern und vielen Lichtarrangements. Immer passend zur Stimmung die der Song vermitteln soll. Ein Konzertbesucher wird den Abend wohl nicht so schnell vergessen. In Lederjacke in der ersten Reihe bei gefühlten 40 Grad, waren für Anders Friden Grund genug, den jungen Mann auf die Bühne zu holen und ihn mit Bier für seine „Heavy Metal Dedication“ zu belohnen. Außerdem drehten beide ein Video mit dem Handy des Typen. Dabei spielten sie „Only For The Weak“. Gelungener Abend! Abschließend bleibt zu sagen das meine Erwartungen exakt erfüllt wurden, was einen In Flames Gig angeht.

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