Star Wars – Das letzte Kommando: 05: In der Gewalt des dunklen Jedi (Imaga)

starwarsdlk5Finale! Lange haben wir dieser Folge entgegen gesehnt, um endlich zu wissen, wie es ausgeht, genauso lange haben wir diesen Augenblick gefürchtet, wenn das Hörspiel vorbei ist und der Vorhang fällt. Die neue Republik sieht ihrem finalen Kampf gegen Admiral Thrawn und dem Jedi-Meister C’baoth ins Angesicht. Nachdem in der letzten Folge die einzelnen Trupps in Position gebracht wurden, ist es nun endlich soweit.

Die Anstrengungen, eine Graph-Falle zu erhalten, um die Isolation durch umher schwirrende Meteoriten zu beenden, sollen mittels einen Bluffs zum Erfolg führen. Man täuscht an, die vermeintlich schwächste Stellung anzugreifen, stattdessen will man aber einen deutlich stärkeren Stützpunkt erobern. Dieser Bluff sorgt aber für allzu große Verwirrung. Zum einen riecht Großadmiral Thrawn (Thomas Nero Wolff) die Finte und bereitet seinerseits eine Falle für die neue Republik vor, zum anderen Fallen dafür aber die verbündeten Schmuggler auf diese Information herein und wollen, in der Annahme, dass Thrawn seine Truppen zur Verteidigung des schwachen Stützpunkts zurückziehen wird, durch Zufall genau den Stützpunkt angreifen, wo auch die Republiken zuschlagen werden. Entsprechend haben sich alle Streitkräfte zu einem finalen Kampf zusammengerottet, ohne es voneinander zu wissen…

Währenddessen wollen Luke (Hans-Georg Panczak), Mara Jade (Marion von Stengel) und Co. in den alten Stützpunkt des Imperators eindringen, wo Joruus C’baoth (Jürgen Thormann) nur auf sie wartet, auf dass sich Skywalker, Mara Jade und Leia Organa Solo ihm unterwerfen mögen.
Auch er hat eine Falle gestellt, denn das Gefängnis, das durch die Isalamiri verhindert, dass er oder irgendjemand sonst die Macht nutzt, ist nur zum Schein ein Gefängnis. Stattdessen laufen alle Fäden bei C’baoth zusammen, und er lauert nur auf seine Chance.

Das packende Finale, das uns hier geboten wird, leidet eigentlich nur unter einer Kleinigkeit: das große Duell zwischen Skylander und C’baoth wäre etwas, was auf der Kinoleinwand 1000x besser kommen würde als im Hörspielformat. Das, was hier alles passiert, ist eher schwierig vorstellbar, wenn man nur die Geräusche im Ohr hat, eine Tatsache, die man bei dieser Serie nur sehr selten so empfunden hat.

Es gibt noch genug Stoff, den man aus dem Star Wars – Universum als Hörspiel vertonen kann. Wir hoffen inständig, dass Oliver Döring selbst begreift, was für ein riesiges Potential weitere Hörspiele bieten würden, vor allem, da nun ja auch bald wieder neue Filme anstehen.
Keine Frage: diese Hörspielserie ist in ihrer Produktion perfekt, Sprecher, Original-Score, Geräusche, hier passt alles zusammen. Vielleicht ist genau das der Grund, warum man sich weitere Hörspiele wünscht. Danke für die Vertonung der Thrawn-Trilogie, die wir sonst so nicht erlebt hätten.

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