Cycle Beating – The Age Of Depression (Selfrelease)

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Cycle Beating werden höchstwahrscheinlich fast niemandem ein Begriff sein. Gibt es die Band doch bereits seit 2012, releasen die Vier Jungs nun am 07.11 ihr Debüt „ The Age Of Depression“. Laut den Genre Angaben im Reader erwartet uns hier eine „Groove Metal“ Scheibe. Verrückt, wieder so eine neue Schublade. Aber man kann sagen, die Band passt voll in solch ein Genre, wenn es denn existieren würde. Was die Scheibe kann, lest hier hier.

 

Das Debüt des Vierers aus Lahr überzeugt auf ganzer Linie. Völlig zurecht wurde es in der aktuellen Legacy Ausgabe fast mit der Höchstpunktzahl bewertet. Die Songs schieben und walzen sich quer durch die stattlichen 40 Minuten Laufzeit der Scheibe. Mit „Burning Down The Bridge“ gibt es auch eine erste Single die schon alle Stilmerkmale der Jungs innehat. Crewshouts, Downtempopassagen und Blastbeats, dass sollte eigentlich jeden Fan harter Musik ansprechen. Denn hier ist wirklich für jeden etwas dabei. „No Regrets“ und „What Do You Think You Are“ sind für meine Ohren textlich und musikalisch mit am Stärksten. Aber das ist ja meine rein subjektive Meinung. Jeder sollte sich natürlich seine eigene Meinung bilden in dem er die Platte kauft und somit die junge Band unterstützt. Am Sound der Scheibe kann noch etwas gedreht werden, die Vocals sind leider etwas leise und dadurch nicht so gut verständlich. Da es aber das Debüt ist, fällt das natürlich nicht mit in die Gesamtbewertung.

Cycle Beating bringen mit „The Age Of Depression“ ein Debüt raus, dass mächtig Bock auf mehr macht. Mit dem Potenzial werden wir noch häufiger etwas vom Vierer aus Lahr hören.

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