The Amity Affliction / Heart In Hand/ Napoleon / The Plot In You @ Essigfabrik Köln

Amity (32 von 32) (1) KopieEine meiner absoluten Lieblingsbands dieser Tage sind die Australier von ‚The Amity Affliction‘. Dementsprechend habe ich mich auf meine erste Livebegegnung mit der Band gefreut. Am Nikolaustag machten die Jungs dann Halt in Köln. Ich habe mir noch den André aus Hannover einfliegen lassen. Der sollte die Show in Bildern dokumentieren, was auch prima geklappt hat. Ein dickes Danke nochmal an dieser Stelle.

Den Anfang machen Napoleon aus England. Das Publikum ist zu Anfang noch recht verhalten, klatscht aber nach einiger Zeit brav die Parts mit. Die Halle ist schon gut gefüllt. Auch wenn es noch Tickets an der Abendkasse gab, dürfte die Show zumindest annähernd ausverkauft gewesen sein. Die Band legt dabei eine solide Vorstellung ab. Der Sänger unterstreicht beim letzten Song sein Vertrauen in die Crowd mit einem beherzten Sprung von der Bühne.
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Ebenfalls von der Insel liefern Heart in Hand als zweiter Act schon eine Show mit Headlinerqualität ab. Die Bühne wird schon zu diesem frühen Zeitpunkt intensiv zum Stagediven benutzt. Der Bekanntheitsgrad der Band wird deutlich wenn man sich die Bewegung in der Menge anschaut. Beim Song „Only Memories“ bringen die Jungs die Essigfabrik endgültig zum beben.
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Die Amis von The Plot in You sind auf der Tour für Buried in Verona eingesprungen und bekleiden den Co-Headliner slot. Eine verlesene Ankündigung für die Band a la Tenacoius D soll witzig sein, sorgt aber eher für Unverständis. Trotz Bewegung vor der Bühne will der Funke ertsmal nicht so recht überspringen. Der Sänger hilft munter Stagediver auf die Bühne zu ziehen, das kommt gut an und sorgt ein wenig für Versöhnung.
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Nach generell kurzen Umbaupausen geht es auch recht zügig weiter. The Amity Affliction machen von Anfang an klar warum sie als Liveband bekannt sind. Der Gesamtauftritt gleicht einer Party, die Bühne ist zu jeder Zeit voll mit Stagedivern. Wer zwischen den Songs noch oben steht wird von Sänger Joel zu zehn Liegestützen verdonnert. Dabei zählt er sicher auf deutsch bis zehn. Auch hier werden Stagediver gern gesehen und es wird fleißig geholfen diese auf die Bühne zu ziehen. Die Stagehands haben gut damit zu kämpfen den Überblick zu behalten. Das Set ist durchweg voller Energie. Die Band versteht es diese Energie von der Bühne in die Menge weiterzugeben. Erwähnenswert ist auch die außergewöhnliche Stimme von Basser Ahren, der für die clean gesungenen Parts zuständig ist. Hier sitzt jeder Ton und klingt wie aus einer Studioaufnahme. Bei der Zugabe geht es dann nochmal richtig rund. Das Publikum setzt sich zu Don’t Lean On Me auf den Boden um dann gemeinsam aufzuspringen und nochmal alles zu geben.

Das Kölner Publikum beweist einmal mehr für ausergewöhnliche Stimmung und Energie bekannt zu sein. Der heutige Konzertabend ist gleichzeitug die letzte Station der ‚Let The Ocean Take Me European Tour‘.

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