Hyrule Warriors (Nintendo)

hyrule warriorsDa ist es endlich: das Spiel, das mir die „Warriors“-Spiele näher bringt, das vom Schwierigkeitsgrad so angepasst ist, dass auch ich nicht nur stundenlang auf Gegner einschlage, um dann irgendwann doch kurz vor Schluss das Zeitliche zu segnen, sondern auch mal kleinere Erfolge feiern kann, das Spiel, bei dem ich das Gefühl habe, dass Link aus den Zelda-Spielen doch kein kleiner Junge ist, sondern ein ernst zu nehmender Krieger. HYRULE WARRIORS verbindet das Spielprinzip der Warriors-Spiele mit der Welt von Zelda. Ja, das macht Spaß und weiß zu begeistern, auch wenn beim Spielprinzip bekanntlich schnell die Luft raus ist.

Finstere Truppen greifen das Schloss Hyrule an. Während Zelda und ihre Heermeisterin Impa den Angriff zurückdrängen, muss auch ein junger Kämpe in Ausbildung mit dem Namen Link sein Können mit dem Schwert unter Beweis stellen, und schon schnell fällt ihm eine Schlüsselrolle im Kampf zu. Zwar gelingt es, den Angriff zurückzuschlagen, aber den Angreifern gelingt es, Prinzessin Zelda zu entführen. Link und Impa machen sich direkt auf den Weg, die Prinzessin zu retten, aber bald merken sie, dass es um weit mehr geht als nur eine Entführung. Vielmehr droht ihnen das personifizierte Böse damit, die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Ihr kennt das Warriors-Spielprinzip nicht? Ihr schaut anfänglich auf eine Karte, die euch das Schlachtfeld präsentiert. Dann wählt ihr einen Helden und eine Waffe, und macht euch dann in den Kampf auf. Als nächstes müsst ihr kleinere Zwischenaufgaben lösen, währenddessen sich euch hunderte bis tausende feindliche Truppen entgegenstellen, die zumeist mit wenigen Schlägen sowie in Massenabfertigung erledigt werden. Eine kleine Combo, und schon zeigt sich ein Bodycount-Zähler in dreistelliger Höhe. Zwischengegner brauchen ein paar mehr Schläge, und manche Gegner sind eine wahre Nuss, die es zu knacken gilt, aber letztendlich prügelt ihr euch stupide voran, bis ihr das Level geschafft habt oder aber an der Aufgabe scheitert…

Grafisch dürft ihr hier nicht allzu viel erwarten, aber es ist zweckmäßig und stört euch nicht dabei, ins Spielgeschehen hereinzurutschen. Schon bald vergesst ihr alles um euch herum und wartet nur auf den richtigen Augenblick, um die nächste Superattacke zu zünden.

Wer auf Hack´n´Slay der Superlative steht, ist hier gut aufgehoben, die USK 12-Freigabe ist angemessen, schließlich passiert hier kaum etwas anderes, aber die Darstellung der Gewalt hält sich stark in Grenzen. Optimal wäre, wenn man die Missionen zwischendurch abspeichern könnte, denn die Spieldauer pro Karte kann durchaus irgendwo zwischen 30-45 Minuten liegen, was für eine kurze Partie zwischendurch schlichtweg viel zu lang ist. Ansonsten macht HYRULE WARRIORS definitiv Spaß und Laune, vor allem, wenn ihr euch zu zweit ins Spielgeschehen stürzt, wobei einer am Fernseher und der anderen auf dem Controller-Bildschirm spielt. Hier entwickelt das Spiel besonders viel Charme!

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