SPARTACUS – Ein Spiel über Blut und Verrat (Heidelberger Spieleverlag)

spartacus„Ein rasantes Spiel im antiken Rom mit hinterhältigen Machenschaften, leidenschaftlichen Wetten und blutigen Gladiatorenkämpfe. Schmiede geheime Pläne und durchkreuze jene deiner Rivalen. Verrat und Betrug sind hierbei die Waffen deiner Wahl…Gold ist der Treibstoff der Mächtigen. Überbiete deine Konkurrenz bei den Auktionen um neue Aspiranten für die Arena zu finden. Schicke deine besten Kämpfer in der Arena und wette auf den Ausgang des Kampfes. Der Weg zum Sieg führt über den heiligen Grund der Arena!“

In erster Linie spricht das Spiel mutmaßlich die Zielgruppe derer an, die sich auch die Design-vorgebende Fernsehserie angeschaut haben. Ihr übernehmt hierbei die Rolle eines Dominus, der in der Stadt Capua einen Ludus, also eine Gladiatorenschule, führt. Das Ziel des Spiels ist es, über Gladiatorenkämpfe, Handel und Intrigen am Ende das einflussreichste Haus zu sein. Hier haben eure 2-3 Gegenspieler aber ebenfalls ein Wörtchen mitzureden. Richtig gelesen: SPARTACUS ist für 3-4 Spieler ab 16 Jahren gedacht. Weniger geht nicht, und mit dem Basisspiel auch nicht mehr.

Das Spiel gliedert sich in jeweils vier Phasen: In der ersten Phase werden Verletzungen geheilt, Karten aktiviert und ermittelt, wie viel Einkommen man hat. Hierbei müssen die Kosten der Gladiatoren sowie die Einkünfte aus Sklavenarbeit verrechnet werden.

In der zweiten Phase gilt es, durch Intrigen seine eigene Position zu verbessern. Es ist erforderlich, einen gewissen Einfluss zu besitzen, um Intrigen spinnen zu können. Wenn euer eigener Einfluss hier nicht ausreicht, könnt ihr euch mit anderen Spielern für diese Intrige verbünden. Dazu könnt (und müsst wahrscheinlich auch) ihr sie bestechen, entweder mit Gold, Sklaven oder Gladiatoren. Aber Achtung: wenn die Geschäfte nicht in der gleichen Phase komplett abgewickelt werden, verlieren sie ihre bindende Wirkung. Hier kann man sich schnell Feinde machen.

In der Marktphase könnt ihr neue Sklaven, Gladiatoren oder Waffen ersteigern sowie die wichtige Position des Veranstalters für Phase vier. Der Veranstalter erhält automatisch einen Einflusspunkt und darf entscheiden, wer in der letzten Spielphase in der Arena gegeneinander antritt.

Womit wir auch schon in Phase vier wären, der Arenaphase. Hier geht es natürlich heiß her, denn nun kämpfen eure Gladiatoren gegeneinander. Die Kämpfer haben unterschiedliche Stärken und Schwächen, Waffen können natürlich eingesetzt werden, am Ende entscheidet aber doch das Würfelglück und ein bisschen taktisches Geschick beim Minispiel auf den Hexfeldern. Und wie auch schon im alten Rom, könnt ihr hier eure Wetten platzieren und dadurch euren Goldvorrat auffrischen… oder aber dezimieren.

Ein absolut spannendes Spiel, das durchaus noch ausbaufähig ist (was durch zwei bereits existierende Erweiterungen auch bestätigt wurde) und gegebenenfalls auch Platz lässt, wie schon bei Klassikern wie Monopoly oder Risiko, eigene Hausregeln zu definieren, die das Spiel noch etwas dynamischer gestalten. Wir wünschen viel Spaß und Erfolg in der Arena.

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