Fraktal 3: Prähistorica (Gigaphon Entertainment)

fraktal_3Weiter geht es im Mikrokosmos. Die Skyclad und ihre Crew sind irgendwo verloren im Fraktal, haben schon einiges an Stress hinter sich, und wie wir vielleicht noch wissen, endete die letzte Folge damit, dass in unmittelbarer Nähe des Schiffs eine Granate explodierte. Über die Folgen der Explosion ließ man uns im Ungewissen, und so mussten wir bis Folge 3 „Prähistorica“ warten, bevor es mit der Serie FRAKTAL weiter ging.
Die Druckwelle der Explosion reicht aus, um einige Schäden an der Außenhülle des Schiffs zu verursachen. Jay und Amy sind im Biolabor vom Rest der Crew abgeschnitten. Die Skyclad muss auf einem nahenden Planeten notlanden, und beim Eintritt in die Atmosphäre wird das Biolabor so heiß, dass Jay und Amy in die Luftschleuse flüchten müssen, wo sie sich zum Schutz gegen die Hitze ihre Raumanzüge anziehen. Es kommt, wie es kommen muss: die Außenwand reißt auf, Amy und Jay werden herausgerissen und landen in einem dichten Urwald, während die Skyclad weiter fliegen muss, um einen sicheren Landeplatz auf dem Wasser zu erreichen.
Jay und Amy versuchen fortan, sich ihren Weg zur Skyclad zu bahnen, während hier versucht wird, zunächst herauszufinden, ob die beiden überhaupt noch leben und parallel das Schiff wieder in Schuss gebracht werden soll. Doch als wenn das nicht alles schon schlimm genug wäre, stellen beide Parteien jeweils unabhängig voneinander fest, dass sie auf diesem Urwaldplaneten nicht allein sind…
Der Titel der Folge „Prähistorica“ verrät ja schon eine ganze Menge, entsprechend sind wir auch nicht sonderlich überrascht, als dann irgendwann fleischfressende Wesen, die den urtümlichen Dinosauriern ziemlich stark ähneln, auftauchen und versuchen, Jay und Amy zu verspeisen. Wo die Geschichte an sich also nicht gerade mit Überraschungen punkten kann, stimmt aber zumindest die Action und die Erzählweise. Das Tempo ist angenehm hoch, man spürt förmlich selbst die gehetzte Situation sowohl bei Amy und Jay, als auch beim Reparaturteam der Skyclad.
Sprecher, Soundkulisse und Musik passen wie schon bei den ersten beiden Folgen unglaublich gut zusammen, sodass wir hier einen kurzweiligen Hörspielausflug in die Urzeit genießen können, der zwar an sich kein großer Augenöffner in Bezug auf innovative Ideen ist, wohl aber gekonnt, spannend und größtenteils glaubwürdig erzählt wird. Wir freuen uns jedenfalls sehr auf den nächsten Ausflug ins FRAKTAL.

 

 

 

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