Crimson Swan – Unlit (Quality Steel Records)

CrimsonSwan-Unlit_Cover
Kennt Ihr das? Schon mal gehört. Aber wo verdammt. An welche Band erinnern mich die Songs des Albums? Da ist was. Ja. Aber was und woher das kommt? Keine Ahnung. So jedenfalls geht es mir mit der zweiten Veröffentlichung „Unlit“ von Crimson Swan.

Bunte Tüte aus Hamburg

Langsam. Melodiebeladen. So gehen die fünf Hamburger auf „Unlit“ zu Werke. Hier dezente Klavierakzente, dort ein Akkustikpart. Cleaner Gesang wechselt sich mit Geflüster ab, bevor schwere Gitarren einsetzen, die von Growls begleitet werden. Man sieht schon. Es passiert viel in den sechs Songs der neuen Scheibe.

Kein neues Rad – aber ein solider Nachbau

Ich bin noch am Leben, mein Gedächtnis funktioniert noch. Denn eben fiel mir ein, an was mich die Gitarrenparts stark erinnern. An die guten alten Theatre of Tragedy nämlich. Gemischt mit ein bisschen Swallow the Sun, Katatonia und einer Prise Paradise Lost der älteren Tage. Man kann schon lesen, alles irgendwie schon mal dagewesen und sicherlich keine Neuerfindung des altbekannten Rades. Dennoch bauen die sechs Songs eine einnehmende Atmosphäre auf, der ich mich gerne hin gebe.
Ein Kritikpunkt bleibt in meinen Augen aber, nämlich die Verwechselbarkeit. Kennste einen, kennste alle. Das gilt besonders in dem Genre, in dem sich Crimson Swan bewegen. Da passiert songwriting mäßig leider nicht viel und man trifft immer wieder auf die alten Elemente, nur in anderer Reihenfolge. Wer sich daran aber nicht stört, für den ist „Unlit“ eine starke Scheibe, die wahrscheinlich nicht nur mich in die späten Metal-90er katapultiert.

Scheibeninfos:
Band: Crimson Swan
Titel: Unlit
Label: Quality Steel Records
Releasedate: 13.03.2015

Trackliste:
1. Fade To Nothingness (9:36)
2. A Waterfall Of Sorrow (8:18)
3. Words Of Perdition (8:56)
4. Unlit (9:50)
5. Accusation (10:06)
6. Voidhaven (7:48)

Gesamtspielzeit: 54:34
Homepage: www.crimsonswan.de
Facebook: www.facebook.com/crimsonswan
Bandcamp: crimsonswan.bandcamp.com

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