Walls Of Jericho – No One Can Save You From Yourself (Napalm Records)

654_WOJ_CMYKDas erste Mal habe ich Walls Of Jericho live in 2009 auf dem Vainstream Rockfest gesehen. Was soll ich sagen, sie haben mich bereits nach dem ersten Song begeistert. Desto euphorischer bin ich über das neue Album. Acht Jahre haben Walls Of Jericho auf sich warten lassen, aber für das Album No One Can Save You From Yourself hätte ich noch weitere gewartet!

Mit 13 abgefahrenen Songs zeigen Walls Of Jericho, dass sie es immer noch drauf haben. Wenn man das neue Album mit ihrer vorherigen Platte vergleicht, fällt ein bestimmter Stilwechsel auf. Als ich das neue Album zum ersten Mal gehört hatte ,erkannte ich die Band auf jeden Fall wieder. Dennoch hat sich die Band um einiges weiterentwickelt hinsichtlich ihrer musikalischen Facetten. Wo „The American Dream“ klar dem Metalcore zugeordnet werden konnte, findet man in „No One Can Save You From Yourself“ einige Elemente des Hardcore Genres. Rotzige Hardcore Riffs, kombiniert mit „dezenter“ Lead Gitarre und vielen Breakdown Parts ordnet dieses Album als Moshpit fähige Musik ein.
Eine Abwechslung gibt es noch. Wer WOJ kennt, weiß dass „Frontman“ Candace Kucsulain genauso präsent hinter dem Mikro ist wie ihre männlichen Pedanten. Mit ihren Growls, die einem Gänsehaut bereiten, brauch sie sich nicht verstecken. Auf diesem Album sticht sie mit sauberen Shouts hervor als in „The American Dream“. Trotzdem verlieren die Songs dabei nicht an Brutalität.

Walls Of Jericho zeigen: Gut Ding will Weile haben. Mit dem neuen Album können sie nach vorne preschen um die Bühnen dieser Welt wieder zum Beben zu bringen. Viele neue Elemente wurden zum Vorteil des Albums verwendet. Trotzdem bleibt WOJ sich treu und behält die ihr typische musikalische Atmosphäre. Ob sie ihr volles Potential ausgeschöpft haben? Auch wenn das neue Album auf sich hat warten lassen: diese Band ist noch nicht am Ende angelangt.

Scheibeninfos:
Band: Walls Of Jericho
Album/strong> No One Can Save You From Yourself
Label: Napalm Records
Releasedate: 25. März 2016

Trackliste:
1. Intro (1:26)
2. Illusion Of Safety (1:36)
3. No One Can Save You From Yourself (3:31)
4. Forever Militant (3:27)
5. Fight The Good Fight (3:35)
6. Cutbird (3:38)
7. Relentless (3:36)
8. Damage Down (3:05)
9. Reign Supreme (3:45)
10. Wrapped in Violence (3:21)
11. Anthem (3:30)
12. Beyond All Praise (3:09)
13. Probably Will (3:27)

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